M Town Production Design

HINTER DEN KULISSEN VON M TOWN.

Production Designer Bader El Hindi kreiert BMW M Town.

HINTER DEN KULISSEN VON M TOWN.

Production Designer Bader El Hindi kreiert BMW M Town.

Hinter den Kulissen von M Town.Production Designer Bader El Hindi kreiert BMW M Town.
Dass wir innerhalb dieser Zeit eine komplett neue Welt erschaffen, war aber ehrlich gesagt am Ende gar nicht das Ziel, sondern wir wollten Realität beibehalten, damit so viel Identifikation wie möglich erhalten bleibt.
Bader El Hindi, Production Designer für BMW M Town

M Town ist überall dort, wo Fiktion und Realität perfekt ineinandergreifen und einen Sehnsuchtsort für alle High Performance Car Enthusiasten erschaffen. In der Kreation dieses Ortes bestand die Herausforderung von Bader El Hindi bei der Filmproduktion für die BMW M Town Kampagne. Als Production Designer ist er für das Szenenbild verantwortlich. Im persönlichen Gespräch schildert er, was die Konzepte für Filme wie „One Night in BMW M Town“, „A Coffee in BMW M Town“ und „Railroad Crossing in BMW M Town“ so anspruchsvoll und gleichzeitig einzigartig macht.

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BMW M Magazin: Wer bist du und für was warst du am Set von M Town zuständig?

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Bader El Hindi: Ich bin Bader und ich war zuständig für das Visuelle, also für das Production Design, sozusagen für den Film. Das heißt: die visuelle Konzeption dessen.

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Vom Coffee to Drift Shop bis zur Ledertasche im Trailer hast du eine eigene Welt kreiert. Welches ist dein Lieblingsstück in M Town?

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Wir haben natürlich hier sehr vieles umgesetzt und gebaut und hergestellt – von Kleinstrequisiten über größere Bauten. Das Ganze ist mit der Zeit konzeptionell gewachsen. Da war die Überlegung: Wird alles verändert oder wollen wir real bleiben und nur fragmentarisch die Dinge verändern. Die Zeit war natürlich sehr knapp. Dass wir innerhalb dieser Zeit eine komplett neue Welt erschaffen, war aber ehrlich gesagt am Ende gar nicht so das Ziel, sondern wir wollten Realität beibehalten, damit so viel Identifikation wie möglich erhalten bleibt. Es sind die Kleinigkeiten, die das machen. Die Bürsten, um die Felgen sauber zu machen, haben wir hergestellt. Da kam natürlich ein Logo drauf. Wir haben also versucht, die Dinge bis ins Detail durchzuspielen, um den Ansprüchen von M Town gerecht zu werden.

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Ich kann nur sagen: große Freude, große Herausforderung, irrsinnig viel Spaß.
Production Designer Bader El Hindi

Welches M Town Element war am schwierigsten zu bauen und warum?

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Am schwierigsten für den Job hier, für M Town, war tatsächlich die die Bühne für „One Night in BMW M Town“. Eine Peepshow – weiß jeder – besteht aus einem runden Raum, man hat Fenster, da guckt man raus. Die Herausforderung war: unterschiedliche Blickwinkel auf das Fahrzeug zu ermöglichen und eine so große Peepshow zu erschaffen, in die ein komplettes Auto reinpasst. Das Ganze vor dem Hintergrund, dass wir aufgrund mangelnder Zeit vorab natürlich keinen Test machen konnten. Hinzu kam, dass wir dort, wo die einzelnen Kabinen sind, echte Spiegel platziert haben, um das Auto nicht nur aus der Kameraperspektive zu sehen, sondern auch aus den unterschiedlichen Spiegeln, die drum herum waren.

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Wie bist du dazu gekommen, Filmsets zu bauen?

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Ursprünglich habe ich Maskenbildner gelernt und war damit im Theater tätig. Dort habe ich angefangen, immer so mit einem Auge auf die Bühne zu gucken. Ich habe dann so stark damit geliebäugelt, dass ich irgendwann einmal auf die Bühne gewechselt bin. Und von dort aus wurde ich nach Jahren mit dem Medium Film konfrontiert. Film ist mehr Rock ‘n’ Roll (als Theater, Anm. d. Red.), ist tatsächlich immer eine komplett neue Herausforderung, und so bin ich dazu gekommen.

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Ich nenne das immer eine visuelle Dramaturgie. Der Kameramann macht die filmische Dramaturgie, wir machen die visuelle Dramaturgie – die physische, die greifbare.

Was muss man alles können, wenn man Production Designer werden will? Was braucht es? Was muss man mitbringen?

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Ich glaube, man kann das gar nicht in eine Schublade packen. Es sind wirklich viele Dinge und jeder hat einen individuellen Anspruch. Es fängt irgendwann einmal mit einem Skript an. Das liest du, und dann fangen Bilder an, sich in deinem Kopf zu generieren. Die Herangehensweise ist immer unterschiedlich. Wichtig ist, dass du Bilder im Kopf haben musst – zu dem Skript. Dass du Fantasie hast und dass du das Werkzeug der Fiktion beherrschen musst. Am schönsten ist es dann, wenn man Dinge erstellt und behauptet, in einem Kontext. Dann macht’s richtig Spaß. Wir bedienen letztendlich die Geschichte, wir bedienen den Darsteller, sodass diese Rolle, die da gespielt wird – der Inhalt – richtig bedient wird. Das ist das, worauf es ankommt. Die Ausarbeitung mit Regie, mit Kamera, mit Produktion, das ist das, was es ausmacht.

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Es sind viele Erlebnisse, und ich glaube, die Anzahl dieser Erlebnisse macht hungrig auf mehr.

Die Film-Sets sind ja meistens im Ausland. Arbeitest du immer mit dem gleichen Team oder wie funktioniert das?

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In den letzten Jahren habe ich versucht, dass man das gleiche Team bekommt. Das ist natürlich effizient. Man kennt sich, man weiß, was man will. Man weiß, was man abliefern kann. Man weiß, was möglich ist. Und deshalb ist es auch im Vorfeld schon enorm wichtig, zu selektieren. In Städten, wo man eine hohe Frequenz hat, wo man oft dreht, da hat man mittlerweile sein Team, seine Leute – und mittlerweile sind das auch Freundschaften.

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Welches deiner Projekte ist bis jetzt dein Favorit und warum?

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Ich bin mittlerweile 27 oder 28 Jahre dabei. Es ist wirklich schwierig, zu sagen, welches das tollste Set war. Ich kann mich gar nicht auf eines festlegen, weil jedes Projekt seine Besonderheit hat. Es ist jedes Mal eine andere Herausforderung und jedes Mal ein neues Erlebnis. Und letztendlich ist es immer am schönsten, Dinge zu erleben.

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Man muss die Dinge dann laufen lassen, man muss drauf vertrauen, und ich glaube, am Ende muss man auch mit den Dingen umgehen, so wie sie kommen. Das ist auch das spannendste in unserem Job, dass wir dann die Dinge vor Ort lösen müssen.

Was hat dich an M Town gereizt?

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Es ist natürlich ein tolles Projekt, weil – man darf nicht vergessen – es ist nicht so ganz konventionell. Hier dürfen wir den Bogen überspannen. Hier sind die Dinge überhöht. Man darf Driften, man darf Rauch zeigen. Man hat nicht so viele Regeln – es ist viel freier. Die Fahrzeuge stehen im Mittelpunkt und die Arbeit findet einfach in anderen Dimensionen statt.

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Was macht dir an deinem Beruf am meisten Spaß?

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Der Beruf macht deswegen am meisten Spaß, weil ich das machen möchte. Weil es das ist, dem ich wirklich vom Bauch, vom ganzen Herzen her nachgehen kann. Dadurch, dass es immer wieder eine neue Herausforderung ist, brennt das Feuer enorm.

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Bader, vielen Dank für das Interview!

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M Town Production Design

ONE NIGHT IN M TOWN.

ONE NIGHT IN M TOWN.

BMW M2 Competition:
Kraftstoffverbrauch in l/100 km (kombiniert): 10,0 - 9,8 (9,2 - 9,0)
CO2-Emission in g/km (kombiniert): 227 - 224 (209 - 206)

BMW M5 Competition:
Kraftstoffverbrauch in l/100 km (kombiniert): 10,8 - 10,7
CO2-Emissionin g/km (kombiniert): 246 - 243

BMW M850i xDrive:
Kraftstoffverbrauch in l/100 km (kombiniert): 9,8 – 9,7
CO2-Emissionencin g/km (kombiniert): 224 – 221


Die Angaben in Klammern beziehen sich auf die Fahrzeuge mit 7-Gang M Doppelkupplungsgetriebe mit Drivelogic.


Die Abbildungen zeigen Sonderausstattungen.


Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Stromverbrauch wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EU) 2007/715 in der jeweils geltenden Fassung ermittelt. Die Angaben beziehen sich auf ein Fahrzeug in Basisausstattung in Deutschland, die Spannbreiten berücksichtigen Unterschiede in der gewählten Rad- und Reifengröße und der optionalen Sonderausstattung und können sich während der Konfiguration verändern. Die Angaben sind bereits auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf NEFZ zurückgerechnet. [Bei diesen Fahrzeugen können für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben, die (auch) auf den CO2-Ausstoß abstellen, andere als die hier angegebenen Werte gelten.] 


Die CO2-Effizienzangaben ergeben sich aus der Richtlinie 1999/94/EG und der Pkw-EnVKV in ihrer aktuellen Fassung und verwenden die Verbrauchs- und CO2-Werte des NEFZ zur Einstufung. 


Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei https://www.dat.de/angebote/verlagsprodukte/leitfaden-kraftstoffverbrauch.htm unentgeltlich erhältlich ist.

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