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IMSA
3 min Lesedauer

IMSA Detroit: BMW M Team WRT erneut auf dem Podium.

BMW M Team WRT setzt Podiumsserie fort – Platz zwei für Philipp Eng und Marco Wittmann in Detroit.

1. Juni 2026

BMW M Hybrid V8, Detroit

Das BMW M Team WRT bleibt mit dem BMW M Hybrid V8 in der Erfolgsspur. Beim Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie) in den Straßen von Detroit fuhren Philipp Eng und Marco Wittmann im Fahrzeug mit der Nummer 25 als Zweite aufs Podium. Es war der zweite Podestplatz in Serie für das Duo nach Rang drei in Laguna Seca. Für das Team war es nach dem umjubelten Doppelsieg beim Rennen der FIA World Endurance Championship (FIA WEC) in Spa-Francorchamps sogar der dritte Erfolg innerhalb weniger Wochen – und das unmittelbar vor dem großen Saisonhighlight im Juni, den 24 Stunden von Le Mans.

Wittmann und Eng verloren in Detroit von Startplatz vier zunächst einige Positionen, holten sich diese aber dank der Strategie eines späten und daher kürzeren Boxenstopps zurück. Von diesem Zeitpunkt an lag Schlussfahrer Eng auf dem zweiten Rang, den er souverän bis ins Ziel verteidigte. Im Schwesterfahrzeug mit der Nummer 24 zeigten Sheldon van der Linde und Dries Vanthoor ebenfalls starke Pace, doch ein erzwungener früher Boxenstopp wegen zu niedrigen Reifendrucks und zwei Durchfahrtsstrafen in Folge von Kollisionen auf dem engen Stadtkurs kosteten die Chance auf ein mögliches Podium. Am Ende stand Platz neun zu Buche. In der GTD-PRO-Klasse fuhren Connor De Phillippi und Neil Verhagen im #1 BMW M4 GT3 EVO von Paul Miller Racing auf den vierten Rang und verpassten in einer turbulenten Schlussphase einen Podestplatz nur knapp.

Gratulation an die #25 Crew zu einem perfekt ausgeführten Rennen mit sehr guter Strategie und starker Pace. Das Podium ist der verdiente Lohn dafür! Leider mussten wir mit der Nummer 24 früher an die Box als geplant und steckten dadurch im Verkehr fest. Das ist speziell auf einem engen Stadtkurs wie in Detroit ein Problem. So kam es dann auch zu einigen Berührungen und in der Folge zu Strafen.
Vincent Vosse, Teamchef BMW M Team WRT

Fahrerstimmen.

Marco Wittmann, Philipp Eng

Philipp Eng (#25 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 2. Platz GTP): „Vielen Dank an das gesamte Team. Das war ein strategisches Meisterstück! Marco ist einen starken ersten Stint gefahren, und nachdem uns unser Boxenstopp auf Platz zwei gebracht hatte, musste ich das Ergebnis nur noch ins Ziel bringen. Das ist auf einem engen Kurs wie hier in Detroit aber leichter gesagt als getan. Doch am Ende hat es funktioniert. Ich freue mich sehr für die ganze Crew.“
 
Marco Wittmann (#25 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 2. Platz GTP): „Das zweite Podium in Folge fühlt sich sehr gut an. Ich hatte einen schwierigen Start ins Rennen und habe ein paar Plätze verloren. In dem Moment war klar, dass wir nur nach vorn kommen können, wenn wir bei der Strategie etwas anderes probieren. Ich habe also so viel Energie wie möglich gespart, um einen Overcut zu versuchen. Das hat super geklappt, und das Team hat es geschafft, uns bei unserem Boxenstopp an den anderen vorbei auf Platz zwei zu bringen. Philipp hat danach einen super Job gemacht. Vielen Dank an alle!“
 
Sheldon van der Linde (#24 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 9. Platz GTP):„Wir hatten das Potenzial, um die Spitze zu kämpfen, haben unsere Pace aber nicht gut umgesetzt. Schon im Qualifying hatten wir Pech mit einer roten Flagge vor unserer schnellsten Runde. So mussten wir weiter hinten starten als erhofft. Dennoch lief es zunächst gut, und wir waren schon auf Platz drei, als alles begann schiefzulaufen. Erst der frühere Boxenstopp wegen des Reifendrucks, und dann Berührungen und Strafen, die uns weit zurückgeworfen haben. Letztlich ein Rennen zum Vergessen. In der fehlerfeien Ausführung der Rennen müssen wir dringend besser werden.“
 
Connor De Phillippi (#1 BMW M4 GT3 EVO, Paul Miller Racing, 4. Platz GTD PRO): „Platz vier ist so ziemlich das Beste, was wir mit der Rennpace, die unser Fahrzeug an diesem Wochenende hatte, erreichen konnten. Das sind wichtige Punkte für die Meisterschaft. Dennoch müssen wir uns genau anschauen, woran es gelegen hat, dass wir hier nicht aus eigener Kraft ums Podium kämpfen konnten. Denn beim nächsten Rennen in Watkins Glen wollen wir wieder ganz vorne angreifen.“

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