BMW Z3 M Coupé

DAS BMW Z3 M COUPÉ.

Starke Identität, unverwechselbares Design, ikonischer Motor.

Das BMW Z3 M Coupé.Starke Identität, unverwechselbares Design, ikonischer Motor.

Bei seiner Vorstellung im Jahr 1997 polarisierte die bloße Erscheinung des BMW Z3 M Coupé IAA-Besucher und Journalisten gleichermaßen: eine geschlossene Variante des Z3 Roadster von BMW M? Das Design war progressiv und ausgesprochen eigenständig. Die lange Motorhaube, gepaart mit einem kompakten Heck und breiten Radhäusern, war bei der Vorstellung des M Automobils untypisch für einen Sportwagen dieses Formats. Typisch M dagegen war der Antrieb mit der damals stärksten Ausbaustufe des Reihen-6-Zylinder-Motors. Bei den ersten Testfahrten der Presse wurde klar: Wenn es etwas gab, wofür das BMW Z3 M Coupé von Anfang an stand, war es Fahrspaß in Reinform.  

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5 STARKE FAKTEN:

  • 01 Leistung: 236 kW (321 PS) / 239 kW (325 PS)*
  • 02 Hubraum: 3.153 cm³ / 3.246 cm³*
  • 03 Vmax: 250 km/h
  • 04 Leergewicht: 1.270 Kilogramm
  • 05 Produktionszahl: 6.791

*ab 2001

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DAS DESIGN.

In bester GT-Tradition.

Garantiert unverwechselbar: Das von Chris Bangle, dem ehemaligen Leiter Design bei BMW konzipierte Design war von Beginn an als eigenständig geplant. Das BMW Z3 Coupé und damit auch das M Coupé sollten echte Charakterdarsteller sein. Ganz bewusst nimmt das Design des Z3 M Coupé Anleihen bei einem der ganz großen historischen Sportwagen von BMW: Die Dachlinie erinnert an den in den 1940er-Jahren gebauten BMW 328 Mille Miglia.

Charakteristische Akzente, die ausschließlich das Topmodell auszeichnen, sind neben der verbreiterten Spur und der vierflutigen Abgasanlage die ovalen Außenspiegel, die verchromten Kiemen, die an den legendären BMW 507 Roadster erinnern, sowie die speziellen Lufteinlässe der Frontschürze. Der kraftvolle und unverwechselbare Auftritt des M Coupé gipfelt in den Proportionen: langer Radstand, lange Motorhaube, breite Spur, kurzes Heck. Einen dominanten Eindruck vermittelt das sich weit nach hinten wölbende Dach, das in einer markanten Linie in das Heck eingeleitet ist. Das M Automobil macht dem Betrachter unmissverständlich klar: Hier handelt es sich um einen Sportwagen für Individualisten.

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„Dieses Fahrzeug wird nicht Everybody’s Darling, aber es ist ein BMW durch und durch: sportlich, kraftvoll, dynamisch.“
Dr. Wolfgang Reitzle, ehem. Vorstandsmitglied der BMW AG

Die Gestaltung der prägnanten Heckpartie hatte darüber hinaus einen nicht zu vernachlässigenden praktischen Vorteil: Die große, nach oben öffnende Heckklappe bot Zugang zu einem geräumigen Gepäckabteil hinter den beiden Sportsitzen. 410 Liter Volumen versprachen eine mehr als solide Reisetauglichkeit. Nicht unwichtig für ein Automobil, das in bester Tradition klassischer Gran-Turismo-Fahrzeuge wie Triumph GT6, MG GT C oder Jaguar E-Type steht.  

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„In der Tradition der großen Sportwagen der 60er zeigt jede Linie des Z3 Coupé die BMW Leidenschaft fürs Fahren.“
Chris Bangle, ehem. Leiter Design BMW

DER MOTOR.

M Power mit Hochdrehzahlkonzept.

Die vier Endrohre unter der Heckschürze sind ein klares Bekenntnis zu maximaler Performance und signalisieren die Leistung, die in dem kompakten Sportwagen steckt. Das Z3 M Coupé ging bei seiner Vorstellung 1997 mit dem Motor des aktualisierten M3 E36 an den Start. Der von den Motorsportspezialisten der M GmbH entwickelte Reihen-6-Zylinder-Motor mit 3,2 Litern Hubraum leistete 236 kW (321 PS) bei 7.400/min und damit erstmals über 100 PS pro Liter Brennraum. Das maximale Drehmoment bei 3.250/min betrug 350 Newtonmeter. Der auch als S50B32 bekannte Motor katapultierte das hinterradgetriebene M Coupé in nur 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h – ein Spitzenwert zu dieser Zeit. Abgeregelt wurde das Triebwerk erst bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit von 250 km/h.
Ab dem Modelljahr 2001 wanderte der weiterentwickelte 6-Zylinder-Motor des BMW M3 E46 unter die lange Haube des Z3 M Coupé. Mit 252 kW (343 PS) und 365 Nm Drehmoment verbesserte der S54B32 die Fahrleistungen des Zweisitzers weiter – und rückte ihn in die Nähe weitaus teurerer Sportwagen.

 

So fuhr das Z3 M Coupé einst beim 36-Meter-Slalom und dem ISO-Wedeltest ein Bestergebnis ein – und das in einem Vergleichstest mit Konkurrenz aus Zuffenhausen und Maranello. Das M Coupé sprintete seinen Kontrahenten „hoffnungslos davon“, wie die damalige Test-Crew der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ konstatierte.

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DAS CHASSIS.

Maximale Steifigkeit als Garant für höchste Dynamik.

Der Hauptgrund für die hervorragende Agilität des Z3 M Coupé war sein Konzept: Motor vorn, Heckantrieb, langer Radstand, Gewichtsverteilung von annähernd 50/50, weit hinten platzierte Sitze, niedriger Schwerpunkt, dazu ein straff abgestimmtes Fahrwerk und eine breite Spur. Darüber hinaus legten die Entwickler viel Wert auf eine maximal verwindungssteife Karosserie:
 

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Abgeleitet vom ohnehin verwindungssteifen Chassis des BMW Z3 Roadster, gaben die Ingenieure dem Z3 M Coupé weitere Eigenschaften mit, die das Fahrverhalten positiv beeinflussten. So wurde der Rahmen der Windschutzscheibe aufwendig verstärkt, weitere Stabilität entstand durch die beiden Dreiecksfenster. Zusätzliche Türverstrebungen, das feste Dach sowie spezielle Verstärkungen am Karosseriegrundkörper garantierten neben einem optimalen Fahrverhalten einen höchst stabilen Fahrgastraum.

 

Für Sicherheit und Fahrspaß gleichermaßen wurde auch die Bremsanlage entwickelt: Sie verfügt über Compound-Scheiben mit radialer Gleitlagerung. Dieses System erlaubt die freie Ausdehnung der Bremsscheibe und sorgt selbst bei härtester Beanspruchung für eine konstante und überragende Bremsleistung.
 

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DAS INTERIEUR.

Konsequent fahrerorientiert.

Die tiefe Sitzposition, ein griffiges Dreispeichen M Lenkrad, der kurze Schalthebel und alle Instrumente direkt im Blick – dieses Cockpit lässt keinen Zweifel aufkommen, hier fokussiert sich alles auf die vielleicht schönste Nebensache der Welt: das Fahren. Bei höherer Querbeschleunigung bieten die serienmäßigen Sportsitze optimalen Seitenhalt. Die Sitze waren mit Leder bespannt und in mehreren Farben erhältlich, Chromapplikationen im gesamten Innenraum unterstrichen den sportlichen Anspruch zusätzlich.

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„Dieser Sportwagen hat in seinen Linien, in seiner Form einige Elemente der siebziger Jahre. Mir gefällt aus dieser Zeit die Vorstellung, die die Menschen von der Zukunft, von den neunziger Jahren und dem Jahr 2000 hatten.“
Anton Corbijn, Fotograf

IKONISCHER KLASSIKER.

Das BMW Z3 M Coupé ist selten und begehrt.

Das BMW Z3 M Coupé zählt heute zu den begehrtesten Youngtimern der späten 1990er und frühen 2000er Jahren. Sein unverwechselbares Design und der vergleichsweise hohe Nutzwert gepaart mit dem überaus kraftvollen Antriebsstrang des BMW M3 spricht Sportwagen- und GT-Fans gleichermaßen an. Nicht zuletzt ist es auch die geringe Produktionszahl, die das Z3 M Coupé heute zu einer seltenen Erscheinung auf den Straßen macht: Zwischen 1998 und 2002 wurden insgesamt nur 6.791 Exemplare produziert. Besonders rar sind M Coupés ab dem Modelljahr 2001 – mit dem S54-Motor des BMW M3 E46 unter der Motorhaube. Gerade einmal 269 Fahrzeuge dieses Typs haben die Werkshallen verlassen.  

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BMW Z3 M Coupé