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BMW M in Le Mans
5 min Lesedauer

24 Fakten zu den 24 Stunden von Le Mans.

DER ULTIMATIVE HÄRTETEST.

Die 24 Stunden von Le Mans sind das wohl bedeutendste und berühmteste Autorennen der Welt. Was es mit dem Langstreckenrennen auf sich hat? 24 Fakten zu den 24 Stunden von Le Mans.

12. Juni 2026

24 Stunden durch Tag und Nacht, bei jeder Witterung. Gut 18 Stunden davon Vollgas. Gut zwei Drittel davon auf abgesperrten Landstraßen. Wer hier ins Ziel kommt, darf sich als Sieger fühlen. Wer hier gewinnt, wird zur Legende. Kein anderes Einzelrennen im Motorsport hat so viel Geschichte geschrieben und so viel Legenden hervorgebracht wie die 24 Stunden von Le Mans. Machen Sie sich bereit für den Countdown der 24 wichtigsten Fragen zu den 24 Stunden von Le Mans.

Le Mans lehrt dich Ehrfurcht.
Yannick Dalmas,

Le-Mans-Sieger 1999 mit BMW M

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Wann fand das erste 24-Stunden-Rennen von Le Mans statt?

Das erste 24-Stunden-Rennen von Le Mans wurde am 26. und 27. Mai 1923 auf dem Circuit de la Sarthe in der französischen Stadt Le Mans ausgetragen. Den ersten Sieg sicherten sich André Lagache und René Léonard mit einem Chenard & Walcker. Das Duo legte in 24 Stunden eine Distanz von 2.209 Kilometern zurück.

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Wie lang ist der Kurs, auf dem die Fahrer 24 Stunden lang unterwegs sind?

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Wie lang ist der Kurs, auf dem die Fahrer 24 Stunden lang unterwegs sind?

Der Circuit de la Sarthe ist in seiner heutigen Ausführung 13,626 Kilometer lang. Der größte Teil der Strecke verläuft auf öffentlichen Landstraßen, die für das Rennen gesperrt werden. Ein kleinerer Anteil (ca. 4,4 Kilometer) verläuft auf einem Teil der permanenten Rennstrecke um das Fahrerlager, dem Circuit Bugatti.

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Was ist die höchste jemals gefahrene Geschwindigkeit auf dem Circuit de la Sarthe?

Die höchste offiziell gemessene Geschwindigkeit wurde im Jahr 1988 erreicht: 405 km/h. Das war, bevor die 6 Kilometer lange Hunaudières-Gerade – auch bekannt als Mulsanne Straight – aus Sicherheitsgründen durch zwei Schikanen unterbrochen wurde. Heute werden auf der Hunaudières-Gerade regelmäßig Höchstgeschwindigkeiten von etwa 340 km/h verzeichnet. Die Durchschnittsgeschwindigkeit hängt von dem Fahrzeug und den Rennbedingungen ab – im Jahr 2025 lag sie beim Siegerauto bei 219,3 km/h. Der Vollgasanteil der Strecke beträgt je nach Bedingungen über 85 %.

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Was ist die berühmteste Kurve in Le Mans?

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Was ist die berühmteste Kurve in Le Mans?

Die lange Rennstrecke von Le Mans ist von ikonischen Streckenabschnitten und Kurven geprägt. Da ist zum Beispiel Tertre Rouge, von der die Fahrzeuge auf die Hunaudières-Gerade beschleunigen. Am Ende der langen Gerade ist Mulsanne Corner, von dort aus geht es direkt weiter zu Indianapolis und Arnage, zwei berühmte, harte Kurven, die seit Beginn des Rennens im Jahr 1923 weitgehend unverändert geblieben sind.

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Wann findet das 24-Stunden-Rennen von Le Mans statt und wie sollte man eine Reise planen?

Das Rennen findet traditionell im Juni statt, im Jahr 2026 vom 10. bis 14. Juni. Der Rennstart erfolgt samstags um 16 Uhr. Da Le Mans jährlich über 300.000 Besucher anzieht, empfiehlt sich eine rechtzeitige Planung. Camping ist die beliebteste Übernachtungsoption bei den 24 Stunden von Le Mans. Wohnmobilstellplätze sind ebenfalls verfügbar.

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Welcher Fahrer hat die 24 Stunden von Le Mans am häufigsten gewonnen?

Der Däne Tom Kristensen ist der Rekordsieger der 24 Stunden von Le Mans. „Mr. Le Mans“ triumphierte insgesamt neunmal – 1997 sowie von 2000 bis 2005 sechsmal in Folge und nochmals 2008 und 2013. Auf Platz 2 liegt der Belgier Jacky Ickx mit sechs Siegen.

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Wie viele Kilometer legen die Fahrzeuge während des Rennens im Schnitt zurück?

Ein Spitzenfahrzeug legt bei den 24 Stunden von Le Mans heute über 5.000 Kilometer zurück – je nach Wetterbedingungen und Phasen hinter dem Safety Car oder unter Full Course Yellow. Der Rekord für die größte in 24 Stunden zurückgelegte Distanz stammt aus dem Jahr 2010: Rinaldo Capello, Tom Kristensen und Allan McNish legten mit ihrem Audi damals 5.410,713 Kilometer zurück.

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Welcher BMW M triumphierte bei den 24 Stunden von Le Mans?

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Welcher BMW M triumphierte bei den 24 Stunden von Le Mans?

Den letzten Gesamtsieg für BMW M in Le Mans holten Yannick Dalmas, Joachim Winkelhock und Pierluigi Martini mit dem BMW V12 LMR im Jahr 1999. Nach einer längeren Pause in der Spitzenklasse geht BMW M seit 2024 mit Hypercars in der FIA World Endurance Championship (WEC) an den Start, zu der das Rennen in Le Mans gehört. Im Jahr 2026 kommt BMW M Team WRT frisch aus einem Doppelsieg bei den 6 Stunden von Spa-Francorchamps nach Le Mans.

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Was ist der Le-Mans-Start und wird er heute noch praktiziert?

Beim sogenannten Le-Mans-Start stehen die Fahrer zunächst auf der gegenüberliegenden Seite der Strecke und sprinten beim Startsignal zu ihren Fahrzeugen. Das führte in der Vergangenheit häufig dazu, dass die Fahrer ihre Sicherheitsgurte nicht gleich anlegten, um Zeit zu sparen. Im Jahr 1969 begann das Rennen zunächst damit, dass Jacky Ickx demonstrativ zu seinem Fahrzeug ging und sich vollständig anschnallte, um gegen diese Startprozedur zu protestieren. Tragischerweise zeigte sich im selben Rennen, wie berechtigt der Protest war, denn John Woolfe hatte in der ersten Runde einen tödlichen Unfall – er war zu diesem Zeitpunkt noch nicht angeschnallt. Daraufhin wurde der Le-Mans-Start abgeschafft. Heute starten die Fahrzeuge bei Le Mans mit einem rollenden Start.

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Was war der schlimmste Unfall in Le Mans?

Die dunkelste Stunde in der Geschichte von Le Mans ereignete sich am 11. Juni 1955. Im Rennen kollidierte der Mercedes-Fahrer Pierre Levegh in seinem 300 SLR mit einem anderen Fahrzeug. Das Auto überschlug sich mehrfach und Teile des Autos flogen in die Zuschauermenge – 83 Menschen kamen ums Leben.

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Wie viele Fahrer teilen sich ein Fahrzeug bei den 24 Stunden von Le Mans?

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Wie viele Fahrer teilen sich ein Fahrzeug bei den 24 Stunden von Le Mans?

In der Regel teilen sich drei Fahrer ein Fahrzeug während der 24 Stunden. Kein Fahrer darf mehr als 14 Stunden am Steuer sitzen, und es sind maximal vier Stunden am Stück erlaubt.

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Welche Fahrzeugklassen treten bei den 24 Stunden von Le Mans gegeneinander an?

Aktuell gehen in Le Mans drei Klassen an den Start. Da ist zunächst die Spitzenklasse der Hypercars. Daneben gibt es die GT3-basierte LMGT3-Klasse und die LMP2-Klasse mit privat eingesetzten Fahrzeugen. BMW M tritt im Jahr 2026 in der Hypercar-Klasse mit zwei BMW M Hybrid V8 an und in der LMGT3-Klasse mit zwei BMW M4 GT3 EVO.

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Was ist die Triple Crown im Motorsport und wer hat sie erreicht?

Die Triple Crown of Motorsport gilt als höchste Auszeichnung im Rennsport und besteht aus dem Gewinn des Indianapolis 500, des Formel-1-Grand-Prix von Monaco und der 24 Stunden von Le Mans. Früher wurde statt des Grand Prix von Monaco der Gewinn der Formel-1-Weltmeisterschaft gewertet. Egal, in welcher Kombination: Bislang hat nur ein Fahrer die Triple Crown erlangt, und zwar der britische Ausnahmepilot Graham Hill, der diese Leistung 1972 vollendete.

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Wie lange dauert die Qualifikation für Le Mans und wie wird die Startaufstellung ermittelt?

Die Qualifikation für die 24 Stunden von Le Mans findet in der Rennwoche statt und erstreckt sich über mehrere Sessions. Seit einigen Jahren gibt es zudem eine Hyperpole-Session, in der die schnellsten Fahrzeuge jeder Klasse die vorderen Startplätze unter sich ausmachen.

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Was macht die Nacht bei den 24 Stunden von Le Mans so besonders?

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Was macht die Nacht bei den 24 Stunden von Le Mans so besonders?

Wenn die Dämmerung hereinbricht, müssen die Fahrer ihre Augen an das eingeschränkte Sichtfeld gewöhnen, während gleichzeitig die Temperaturen sinken und das Grip-Level der Reifen sich verändert. Für viele Piloten sind es die Nachtstunden, die das Rennen in Le Mans erst zu dem machen, was es ist: ein echtes Abenteuer.

 

 

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Wie viele Zuschauer besuchen die 24 Stunden von Le Mans?

Die 24 Stunden von Le Mans sind eine der bestbesuchten Motorsportveranstaltungen der Welt. Mittlerweile strömen regelmäßig über 300.000 Zuschauer in die Region um Le Mans. Viele weitere verfolgen das Rennen zu Hause vor den Bildschirmen.

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Welche Bedeutung hat Le Mans für die Serienentwicklung von Automobilen?

Le Mans war schon immer ein Testlabor für die Automobilindustrie. Erkenntnisse aus dem Rennen flossen nicht selten in die Serienentwicklung ein – von der Aerodynamik über Bremssysteme bis hin zu Antriebstechnologien.

 

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Wo wird Le Mans im Fernsehen übertragen?

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Wo wird Le Mans im Fernsehen übertragen?

In Deutschland wird Le Mans in voller Länge im Fernsehen auf Eurosport und per Livestream von HBO Max und FIAWEC+ übertragen – für letztere Streamingplattformen ist ein Abo notwendig. Teilnehmer können Onboard-Livestreams zur Verfügung stellen, so auch BMW M dieses Jahr für ihre vier Fahrzeuge.

 

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Welche bedeutenden Hollywood-Filme gibt es zum Mythos Le Mans?

Die wohl bekanntesten Filme zu den 24 Stunden Le Mans sind:

  1. „Le Mans“ aus dem Jahr 1971 mit Schauspielerlegende Steve McQueen, der neben seiner Hollywood-Karriere selbst professioneller Rennfahrer war. Der Film zeigt ein fiktives Rennen, verwendet aber Originalmaterial vom 24-Stunden-Rennen 1970.
  2. „Ford v Ferrari“ (deutscher Titel: „Le Mans 66“) von Regisseur James Mangold erzählt die wahre Geschichte von Carroll Shelby (gespielt von Matt Damon) und Ken Miles (Oscar-Preisträger Christian Bale), die den Ford GT40 entwickelten, um im in der Saison 1966 Ferraris Dominanz bei den 24 Stunden von Le Mans zu brechen. Der Film war ein großer Kritiker- und Publikumserfolg und gewann zwei Oscars.
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Wie viele Autos gehen in Le Mans an den Start?

Heutzutage starten bei den 24 Stunden von Le Mans rund 60 Fahrzeuge. Im Jahr 2026 sind 62 Wagen gemeldet – davon 18 in der Hypercar-Klasse, 19 für LMP2 und 25 für LMGT3.

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Hat jemals eine Frau die 24 Stunden von Le Mans gewonnen?

Einen Gesamtsieg hat eine Frau in Le Mans bislang nicht errungen, aber verschiedene Klassensiege. Von den 68 Frauen, die bisher bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gegangen sind, erzielte Odette Siko 1932 die beste Gesamtplatzierung: den vierten Platz.

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Welche Tribünen und Zuschauerplätze gelten als die besten, um das Rennen hautnah zu erleben?

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Welche Tribünen und Zuschauerplätze gelten als die besten, um das Rennen hautnah zu erleben?

Besonders beliebt ist die Tribüne gegenüber den Boxen, von der aus man die Start-Ziel-Gerade und das gesamte Boxengeschehen überblickt. Wer Kurven-Action bevorzugt, ist im Bereich der Porsche-Kurven oder an der Dunlop-Schikane bestens aufgehoben – oder bei den harten Bremsmanövern in Indianapolis und Arnage.

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Was erwartet mich beim Rahmenprogramm abseits des eigentlichen Rennens?

Das Rahmenprogramm in Le Mans umfasst Konzerte, Feuerwerke, Fahrzeugausstellungen und historische Rennen der Le-Mans-Classic-Serie. In der sogenannten Village-Zone finden Besucher Hersteller-Pavillons der großen Marken und können an Autogrammstunden mit Fahrern sowie interaktiven Erlebnissen teilnehmen.

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Hat jemals ein Fahrer die vollen 24 Stunden ohne Fahrerwechsel bewältigt?

Der Brite Eddie Hall ist der einzige Fahrer, der die 24 Stunden von Le Mans im Alleingang absolviert hat. Offiziell war zwar ein zweiter Fahrer gemeldet, der jedoch nicht zum Einsatz kam. Hall legte in seinem Rennen im Jahr 1950 236 Runden und rund 3.200 Kilometer zurück und belegte mit seinem draufgängerischen Solo-Einsatz einen respektablen achten Platz. Heutzutage ist diese Praxis aus Sicherheitsgründen nicht mehr erlaubt.

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