BMW M3 E30 in rot

DIE M ESSENZ.

Der BMW M3 E30: Klassengründer und ewiger Maßstab.

DIE M ESSENZ.

Der BMW M3 E30: Klassengründer und ewiger Maßstab.

Die M Essenz.Der BMW M3 E30: Klassengründer und ewiger Maßstab.

M3 – diese Buchstaben-Zahlen-Kombination kennt jeder Sportwagen-Fan. Sie steht für Dynamik, Sportlichkeit und Fahrspaß auf Basis der BMW 3er Baureihe. Heute sind besonders sportliche Ableger von Serienfahrzeugen keine Seltenheit mehr. Damals, im Jahr 1985, als der BMW M3 der Serie E30 auf der IAA in Frankfurt präsentiert wurde, war er eine Sensation. Eine, die dem Rennsport zu verdanken war.

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DER BMW M3

IN DREI ZAHLEN

  • 01 Premiere auf der IAA 1985
  • 02 Bis 1991 werden 17.970 Modelle gebaut
  • 03 Basis für den erfolgreichsten DTM-Rennwagen aller Zeiten

EINE MOTORSPORT-GESCHICHTE.

Die Idee hinter dem ersten BMW M3 war es, eine Rennsportlimousine auf die Räder zu stellen, die als Straßenversion zu kaufen sein sollte. Niemand konnte absehen, dass der M3 zu einem so großen Erfolg werden sollte – auf den Alltagsstraßen wie auch den Rennstrecken dieser Welt. Als Homologationsmodell für den Tourenwagenrennsport rollte der BMW M3 1986 schließlich an den Start. Das Gruppe-A-Reglement bedingte, dass zur Homologation eines Fahrzeugs für den Rennsport innerhalb von zwölf Monaten mindestens 5.000 Exemplare mit Straßenzulassung des entsprechenden Modells verkauft werden mussten.

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Das Heck eines roten BMW M3 E30

FÜR STRASSE UND RENNSTRECKE.

Zuvor leisteten die Techniker der BMW Motorsport GmbH (bis 1993 der Firmenname von BMW M) Großes. Die Entwickler ließen dem zukünftigen M3 nur die besten Komponenten aus dem BMW-Rennsportteileregal zukommen: Die Bremsanlage mit ABS samt innenbelüfteten Scheiben versprach Standhaftigkeit, das Fahrwerk wurde von Seiten der Federung und Dämpfung her konsequent für den Rennsport aufgebaut – ohne dabei an Alltagstauglichkeit einzubüßen. Auch das manuelle Getriebe versprühte klassisches Rennsportflair, so finden die Piloten den ersten Gang rennsporttypisch links unten. Vom Serienfahrzeug des BMW 3er übernahm die BMW Motorsport GmbH derweil nicht viel mehr als die Türen und das Dach.  

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Schalthebel und Mittelkonsole eines BMW M3 E30
Innenraum eines BMW M3 E30 Cabrio
Einstiegsleiste des BMW M3 E30

Seitliche Frontansicht eines roten BMW M3 E30

BMW M POWER.

Das Herzstück des BMW M3 war ohne Zweifel sein hochentwickelter Vierzylindermotor. Basis war der Zweiliter-Vierzylinder aus der damaligen 3er-Reihe, der allerdings komplett überarbeitet wurde. Gute Anlagen des Ursprungstriebwerks waren dessen geringes Gewicht, das hohe Drehvermögen und die Haltbarkeit. Zur M typischen Kraftkur gehörten unter anderem die Vergrößerung des Hubraums von 2,0 auf 2,3 Liter und das Integrieren eines Vierventilkopfes. Technik, die in abgewandelter Form aus dem Supersportwagen BMW M1 bekannt war.

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Roter BMW M3 E30 (Serienfahrzeug) und weißer BMW M3 E30 Motorsport
Motor des BMW M3 E30 Evolution 1

LEICHT UND SCHNELL.

Die Leistungsdaten des ersten BMW M3 waren zu jener Zeit ein Benchmark und können sich heute noch sehen lassen. Der Vierzylinder erklimmt dank Rennsporttechnik genau die Marke von 200 PS – und das ohne Aufladung durch einen Turbolader oder Kompressor. Die Maximaldrehzahl liegt bei 6.750 Umdrehungen pro Minute. Dank des schlanken Gewichts des Fahrzeugs von rund 1.200 Kilogramm erreicht der M3 Tempo 100 km/h nach nur 6,7 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h. Mit dem für die damalige Zeit sehr fortschrittlichen, geregelten Katalysator leistet der Motor immer noch beachtliche 195 PS.

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PROVED BY NÜRBURGRING UND NARDO.

Getestet wurde der BMW M3 vor dem Start der Produktion auf dem Nürburgring. Die Erfahrungen, die auf der wahrscheinlich anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt gemacht wurden, dienten der Haltbarkeit in Serie und der Rennversion. Denn nach den materialmordenden Kilometern in der „grünen Hölle“ durfte der M3 seine Vollgaskompetenz bei einem 150.000 Kilometer-Test auf dem Höchstgeschwindigkeitsoval im italienischen Nardo beweisen – mit Bravour.

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SONDERMODELLE ALS KRÖNUNG.

Auch weitere Sondermodelle hoben den BMW M3 der Baureihe E30 endgültig auf eine Stufe mit den ikonischsten Sportwagen der Automobilgeschichte. Aufgelegt wurden die limitierten Sonderserien vor allem anlässlich prestigeträchtiger Motorsporterfolge. Kenner und Sammler dürften hier vor allem an den BMW M3 Europameister zur Feier des Titels in der Tourenwagen-Europameisterschaft 1988 denken. Jedes einzelne der 148, ausschließlich in Macaoblau lackierten und zwischen Oktober und November 1988 produzierten Exemplare wurde mit einer von Roberto Ravaglia handsignierten Plakette versehen. Ähnlichen Kultstatus genießt auch der 505 Mal gebaute BMW M3 Cecotto mit 215 PS, der in einer Auflage von 25 Stück ebenfalls als weiteres Sondermodell ‚Ravaglia‘ ausgeliefert wurden.

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BMW M3 E30 Europameister

BIS ZU 360 PS IM RENNTRIMM.

Neben weiteren Titeln in anderen Ländern errang BMW mit dem M3 einen Doppelsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Damit war der Kreis geschlossen: Hier in der Eifel hatten die Vorserienfahrzeuge des BMW M3 den letzten Schliff für Serie und Rennsport erhalten. Fünf Jahre dominierte dieses Fahrzeug die Serien rund um den Rennsport-Globus und entwickelte sich in dieser Zeit zum erfolgreichsten Tourenwagen überhaupt. In den leistungsstärksten Varianten kam der BMW M3 in der Rennsportversion mit 2,5 Liter Hubraum auf bis zu 360 PS.

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DER BMW M3 ALS ART CAR.

KEN DONE.

BMW M3 E30 von Ken Done

KEN DONE.

1987 wurde der M3 sogar als BMW Art Car berühmt: Mit seinen exotischen Farben und klaren Formen erinnert das Werk des australischen Künstlers Ken Done nicht nur an Natur, Sonne und Strände. Sondern auch ein bisschen an die Strandmode für das nächste Jahr. Ein Rennwagen, der unvergleichliche Dynamik mit purer australischer Lebensfreude vereint.
 

MICHAEL JAGAMARA.

BMW M3 E30 von Michael Jagamara Nelson

MICHAEL JAGAMARA.

Sieben Tage, 300 PS und die Farben des Outbacks: So entstand 1989 der von Michael Jagamara Nelson gestaltete BMW M3. Er bemalte den Hochleistungs-Sportwagen mit abstrakten Formen, die sich bei näherem Hinsehen als Emus und Kängurus entpuppen. Sein Werk ist angelehnt an die Fels- und Höhlenmalerei der Aborigines. Dieser BMW M3 ist ein Original aus der Motorsport-Abteilung von BMW Australien – ein echtes Ethno-Kunstwerk also.

VIELE MODELLE – EIN MYTHOS.

Ob als geschlossener Zweitürer oder ab 1989 als M3 Cabriolet: Bis zum Produktionsende der Baureihe im Jahr 1991 wurden weltweit knapp 18.000 Fahrzeuge verkauft. Zum Marktstart rief BMW in Deutschland 58.000 DM für den Sportwagen auf, der brachiale M3 Sport Evolution am Ende des Produktionszyklus verlangte nach mindestens 85.000 DM. Alle diese M3 Modelle sind die Basis einer treuen Fan-Gemeinde und ein bedeutender Pfeiler für den heutigen Erfolg der BMW M GmbH. Vor allem aber ist dieses Modell der Ursprung des Mythos der Buchstaben-Zahlen-Kombination M3, die bis heute anhält und in vielen Ländern in einem Atemzug mit der Marke BMW genannt wird.  

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DIE SERIENMODELLE

DES BMW M3 E30:

  • 1986 BMW M3 (147 kW/200 PS)
  • 1987 BMW M3 (144 kW/195 PS)
  • 1987 BMW M3 mit Evolutionsmotor (159 kW/215 PS)
  • 1988 BMW M3 Cabrio (144 kW/195 PS)
  • 1988 BMW M3 Europameister (144 kW/195 PS)
  • 1988 BMW M3 Evolution II (162 kW/220 PS)
  • 1989 BMW M3 Cabrio (159 kW/215 PS)
  • 1989 M3 Cecotto & Ravaglia (159 kW/215 PS)
  • 1990 BMW M3 Sport Evolution (175 kW/238 PS)
Modellkenzeichnung an einem BMW M3 E30