Nach eingehenden Erprobungen in Laboren und Werkstätten, auf Prüfständen und Rennstrecken schließen Techniker, Ingenieure und Fahrer den ersten Testzyklus für den zukünftigen vollelektrischen Antrieb von BMW M ab. Der Anspruch der Entwickler war immens – einen Antrieb zu erschaffen, der so dynamisch, hochleistungsfähig und emotional ist, wie es die Kunden von einem BMW M High-Performance-Fahrzeug erwarten können.
BMW M kommt vom Motorsport. Und wenn man Fahrzeuge mit einem Rennsporthintergrund baut, dann ist das eine andere Herangehensweise. Bei unseren Elektrofahrzeugen haben wir tatsächlich auf einem weißen Blatt Papier angefangen, um eine neue Generation von Fahrzeugen zu bauen.


ELECTRIC EMOTION.

ELECTRIC EMOTION.
Ein vollelektrisches High-Performance-Modell von BMW M zu entwickeln, das ebenso begeistert wie alle M Fahrzeuge zuvor, ist eine anspruchsvolle und vielfältige Herausforderung. Eine bedeutende Rolle spielt hier der Motorensound. Klassische BMW M Modelle erwecken Emotionen nicht zuletzt dank ihres kräftigen Motorenklangs. Die von Zylindern, Ventilen, Klappensteuerung und Abgasanlagen komponierten „Sinfonien“ begeistern die Fans und Käufer von BMW M Automobilen seit Generationen. Da eine E-Maschine jedoch überwiegend nur ein feines Summen abgibt, standen die Entwickler vor der Herausforderung, den elektrischen Motorensound mit technischen Mitteln so weit anzureichern, dass er der extremen Performance akustisch einen eigenen Charakter verleiht. Durch die akustischen Feedbacks werden die vollelektrischen M Modelle zudem fahrerorientierter und emotional noch erlebbarer – eben typisch M.
VOLLELEKTRISCHE PERFORMANCE FÜR DIE OHREN.

VOLLELEKTRISCHE PERFORMANCE FÜR DIE OHREN.
Dafür belegte das Team unter anderem gemeinsam mit Akustikspezialisten bei BMW M in Aschheim die Akustikräume – spezielle hoch schallabsorbierende Räume, in denen sich jede Art von Klang optimieren lässt. Zur Orientierung auf dem Weg zum perfekten Antriebssound dienten M Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. In zahlreichen Set-ups wurden unterschiedliche M Motoren, darunter die Triebwerke von Klassikern wie dem BMW M4 GTS F82, dem BMW M6 Cabrio E64 und dem BMW M3 E90 aufwendig mit Spezialmikrofonen eingerüstet, um jenen Frequenzen auf die Spur zu kommen, die den emotionalen BMW M Sound ergeben.
Dabei ist zwar der eine oder andere Windschutz von Mikrofonen, die zu nah an den Abgasanlagen positioniert waren, auf der Strecke geblieben – aber das Ergebnis der Bemühungen kann sich hören lassen: Bei den letzten Testfahrten auf der Rennstrecke produzierten die voll elektrisierten Testfahrzeuge einen hochindividuellen Sound, der die Eigenschaften eines Elektroantriebs mit den kraftvollen Frequenzen eines leistungsfähigen Verbrennungsmotors von BMW M verbindet.

Die Ansprüche an uns und unsere Komponenten sind extrem hoch. Wir werden alles dafür geben, den Kunden zu beweisen, dass M auch vollelektrisch geht.
M ELECTRIFIED – DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN.
M ELECTRIFIED – DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN.
Die Entwicklung des ersten vollelektrischen Antriebs wurde buchstäblich Tür an Tür mit den Kollegen der Verbrennungsmotorenentwicklung bei BMW M eingerichtet. Mehr als 50 Jahre Erfahrung damit, was für die Kunden einen BMW M ausmacht, konnten auf diese Weise unmittelbar in die Entwicklung mit einfließen. Zu den bemerkenswerten Ergebnissen gehören unter anderem vier Elektromotoren, einer pro Rad, die jeweils über ein eigenes Getriebe mit Kupplung verfügen. Außerdem der Heart of Joy genannte Hochleistungscomputer für die Fahrdynamik mit seiner speziellen Steuerungssoftware „BMW M Dynamic Performance Control“. Beide Neuentwicklungen heben die Fahrdynamik von BMW M auf ein nie dagewesenes Niveau.
HOCHVOLTSPEICHER FÜR HIGH-PERFORMANCE.
HOCHVOLTSPEICHER FÜR HIGH-PERFORMANCE.
Ein weiterer wichtiger Durchbruch auf dem Weg zum ersten vollelektrischen Antrieb von BMW M ist die Entwicklung des extrem leistungsfähigen Hochvoltspeichers und der eigens für den High-Performance-Betrieb entwickelten Batteriezellen. Die Zellen zeichnen sich durch eine optimierte Leistungsabgabe und reduzierte Wärmeentwicklung aus und ermöglichen so den reibungslosen Einsatz auch auf der Rennstrecke, wie man es von einem BMW M erwartet.
Zum Ende des ersten Testzyklus werden die auf dem BMW i4 basierenden Testträger – von den Entwicklern liebevoll „Ashley“ und „Nadine“ getauft – in den Ruhestand geschickt. Ihre Aufgabe war es, die grundsätzliche Frage zu klären, ob – wie Projektleiter Axel Theiling es ausdrückt – BMW M „auch vollelektrisch geht“. Für die Entwickler heißt die Antwort eindeutig: ja.


Ich sehe die Möglichkeiten der Elektrifizierung. Es macht mich schon fast demütig, dass ich in der Lage bin, daran zu arbeiten. Es ist eine Ehre, einen Teil beizutragen.








