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BMW Ur-Roadster
5 min Lesedauer

Außergewöhnliche Unikate von BMW M – Teil 1: Prototypen.

BMW M UNIKATE: PROTOTYPEN.

BMW M hat in seiner Geschichte eine Vielzahl von Designstudien, Prototypen und One-Offs aufgelegt. Im ersten Teil unserer Reihe über außergewöhnliche Unikate der M GmbH stellen wir die faszinierenden Prototypen von BMW M vor.

12. März 2026

Ein BMW M5 CSL? Ein X5 mit einem V12-Rennsportmotor? Der M3 als Pick-up? Oder ein 5er Touring mit Hochdach und herausziehbarer Ladefläche? Ob CSL, Cabrio, Pick-up oder Touring: In den Entwicklungswerkstätten von BMW M und BMW Individual wurden immer wieder faszinierende Derivate und experimentelle Weiterentwicklungen auf Basis bestehender Modelle zu Test- und Forschungszwecken aufgebaut. Wir stellen 14 BMW M Prototypen vor. 

BMW M2 CSL PROTOTYP F87.

BMW M2 CSL PROTOTYP F87

BMW M2 CSL PROTOTYP F87.

Während die Leistungswerte des BMW M2 Competition F87 – 302 kW (410 PS), 550 Nm maximales Drehmoment, 280 km/h Top-Speed – das Modell 2018 ganz oben in seinem Segment platzierten, sondierten die Ingenieure parallel die Möglichkeiten für die nächste Performance-Stufe. Auf Basis des M2 Competition entstand mit Teilen des M4 GTS der BMW M2 CSL, ein Kompakt-Performer mit Rennsportanspruch. Das machten nicht nur der Carbon-Heckflügel auf roten Stützen, ein roter Überrollkäfig und eine gleichfalls rot lackierte Lippe am Frontsplitter deutlich.

Der M2 CSL wurde zudem gewichtsparend als reiner Zweisitzer konzipiert und mit Rennschalensitzen, CFK-Mittelkonsole und einer Carbon-Keramik-Bremsanlage maximal auf Leichtbau getrimmt. Mit seinem leistungsgesteigerten Aggregat, das 331 kW (450 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 550 Nm produzierte, ergab das einen puristischen Sportwagen. Parallel dazu wurde ein M2 CS mit gleicher Leistung und einer etwas alltagstauglicheren Ausstattung aufgebaut. Beide Fahrzeuge wurden intern zur Entscheidung vorgestellt – das Go erhielt der M2 CS, der damit zur sportlichsten Variante der erfolgreichen M2 Modellreihe aufstieg. Der BMW M2 CSL blieb ein Unikat.

BMW M3 PICK-UP E30.

BMW M3 PICK-UP E30.

BMW M3 PICK-UP E30.

Mit über 2,3 Millionen verkauften Exemplaren gehörte der E30 zu den bedeutendsten Serien von BMW. Einen entscheidenden Beitrag zu diesem Ergebnis leistete das Spitzenmodell der Baureihe, der BMW M3 E30, durch seine Motorsport-Erfolge. Mit mehr als 1.400 Rennsiegen und zahlreichen Meisterschaftstiteln schrieb der M3 E30 Rennsportgeschichte. Er ist der erfolgreichste Tourenwagen der Welt, bis heute. Dazu erfreute er sich auch als M3 Cabrio großer Beliebtheit und wurde zweimal auserkoren, die Basis für ein BMW Art Car zu stellen.

Nicht ganz so glamourös, aber ebenso einzigartig war die Variante, die sich im Jahr 1986 einige Ingenieure bei BMW M einfallen ließen. Für den Transport von Rennsportteilen auf dem Werksgelände bauten sie auf Basis einer E30 Karosse einen BMW M3 Pick-up auf. Als Targa mit herausnehmbarem Dach. Für den Einsatz auf dem Werksgelände war der M3 Pick-up mit seinen 143 kW (195 PS) zwar etwas übermotorisiert, aber er dürfte damit die Freude am Fahren an den Arbeitsplatz gebracht haben. Der BMW M3 Pick-up E30 ist ein Unikat geblieben und wurde erst vor einigen Jahren aufwendig restauriert. 

BMW M3 COMPACT E36.

BMW M3 COMPACT E36.

BMW M3 COMPACT E36.

Der BMW M3 E36 Compact von 1996 war ein kompromissloser Prototyp – nie in Serie, aber stilbildend. Sein S50B32-Reihen-Sechszylinder leistete stattliche 236 kW (321 PS), was bei einem Leergewicht von nur etwa 1.300 kg – rund 150 kg weniger als das Serienmodell BMW M3 Coupé E36 – zu verblüffender Agilität führte.

Puristisches Interieur, Überrollbügel und Recaro-Sitze unterstrichen den radikal sportlichen Anspruch. Dazu wurde die Karosserie bei unverändertem Radstand hinten um etwa 23 cm gekürzt. Ergebnis: ein hochdynamischer, beinahe rebellischer Kompaktsportler.

Im Einsatz erwies sich der BMW M3 Compact als so kompromisslos, dass er sich nur für geübte Fahrer empfiehl. Daher blieb er ein Prototyp, der gleichwohl vielen als Wegbereiter für spätere M Ikonen wie das BMW 1er M Coupé und den BMW M2 gilt. Und er wirkt bis heute nach: Über die Jahre haben eine Reihe von M3 Compact Fans den Wagen in Eigenregie nachgebaut, ihn auf Rennveranstaltungen gebracht und sogar Straßenzulassungen erhalten.

 

Mehr erfahren: BMW M3 Compact E36
BMW M3 CSL V8 PROTOTYP E46.

BMW M3 CSL V8 PROTOTYP E46.

BMW M3 CSL V8 PROTOTYP E46.

BMW M3 CSL V8 PROTOTYP E46.

Der BMW M3 CSL E46 gilt als die Krönung und Ikone seiner Modell-Generation. Seinem Beinamen CSL – Coupé Sport Leichtbau – macht er alle Ehre, unter anderem dank Reihen-Sechszylinder mit 265 kW (360 PS) und einem Leistungsgewicht von nur 3,85 kg/PS. Mit einer limitierten Auflage von 1.383 Exemplaren war er zudem eine Seltenheit. Noch seltener dagegen war der Prototyp, der auf Basis der Sportwagen-Ikone im Jahr 2003 entstanden ist: der BMW M3 CSL V8 Prototyp E46.

Das Unikat wurde von einem 5,0-Liter-V8-Zylinder-Motor angetrieben, der gerade so unter die Haube passte und stattliche 316 kW (430 PS) leistete. Der verwendete S65VB40 Achtzylinder war ein Versuchstriebwerk, dessen Testdaten in Folge die Entwicklung völlig neuer BMW M Motoren wie die V10- und V8-Aggregate S85 und S65 anstießen. Der S65B40 etwa kam 2007 im BMW M3 E90 zum Einsatz und lieferte 309 kW (420 PS) bei 8.300/min.

BMW M3 TOURING CONCEPT E46.

BMW M3 Touring Concept E46.

BMW M3 TOURING CONCEPT E46.

Der BMW M3 ist seit 1986 eine Ikone. Die dritte Generation des Erfolgsmodells, der BMW M3 E46, zählte zu Beginn des Jahrtausends zu den absatzstärksten M Modellen und wurde als Coupé und Cabriolet angeboten. Doch in den Schubladen der Entwickler wartete bereits eine dritte Karosserievariante: das BMW M3 E46 Touring Concept. Anfangs wurde der einzigartige Touring es als strenges Geheimnis gehütet. Erst 2016 gab die M GmbH das Modell der Öffentlichkeit bekannt – da war es bereits über 16 Jahre alt. Aber es konnte sich sehen lassen. Der Prototyp vereinte Karosserieanpassungen, hohe Torsionssteifigkeit und die aufwendige Konstruktion der BMW M3 Hinterachse mit nutzbarem Laderaum. Angetrieben wurde er von einem 252 kW (343 PS) starken S54-Reihen-Sechszylinder und gab sich auch anhand verbreiterter Rad Häuser, Powerdome auf der Motorhaube, größeren Lufteinlässen an der Front sowie einer vierflutigen Abgasanlage als M Automobil zu erkennen.

Das BMW M3 E46 Touring Concept blieb ein Unikat. Das Konzept eines M3 Touring dagegen nicht. 2022 wurde der erste serienmäßige Touring auf Basis des M3 vorgestellt: der BMW M3 Touring G81

 

Mehr erfahren: BMW M3 Touring Concept E46

BMW M3 PICK-UP E93.

BMW M3 PICK-UP E93.

BMW M3 PICK-UP E93.

Nachdem die M GmbH schon 1986 mit einem M3 Pick-up für Aufsehen gesorgt hatte, gingen die Ingenieure mit dem Konzept 2011 in die zweite Runde. Auf Basis des M3 Cabriolets E93 entstand ein wesentlich aufwendigerer Prototyp: der BMW M3 E93 Pick-up. Dafür wurde eine Karosserie des Cabriolets modifiziert. Die neue Heckpartie wurde zur Ladefläche umgebaut, die auf zwei Sitze verkürzte Fahrgastkabine erhielt ein Targa-Dach und wurde mit der Heckscheibe des BMW M1 abgeschlossen. Unter der Motorhaube des Einzelstücks arbeitete der bekannte 4,0-Liter-V8-Zylinder-Motor mit 309 kW (420 PS), der dem Funktionsvehikel eine Geschwindigkeit von deutlich mehr als 250 km/h ermöglichte. Anders als sein Vorgänger von 1986 hatte der E93 Pick-up sogar eine Straßenzulassung. Da dürften sich so manche Passanten die Augen gerieben haben.

BMW M5 CSL V10 PROTOTYP E60.

BMW M5 CSL V10 PROTOTYP E60.

BMW M5 CSL V10 PROTOTYP E60.

BMW M5 CSL V10 PROTOTYP E60.

Zum 25. Jubiläum des BMW M5 im Jahr 2009 wurde der Öffentlichkeit ein besonderer Prototyp vorgestellt: der BMW M5 CSL V10 Prototyp E60. Inspiriert wurde er vom Erfolg seines Serienpendants, dem BMW M5 E60, der seit Markteinführung 2005 mit seinen Leistungswerten die Herzen aller High-Performance-Enthusiasten höherschlagen ließ: 5,0-Liter-V10-Saugmotor und stattliche 373 kW (507 PS) bei 7.750 U/min, wobei eine Höchstdrehzahl von 8.250 U/min drin war.

Um das weitere Leistungspotenzial dieses Antriebs zu demonstrieren, hatten die Ingenieure den BMW M5 CSL Prototyp E60 V10 aufgelegt und zwei Zehnzylinder mit 5,5 und 5,7 Liter Hubraum entwickelt. Das 5,7-Liter-Triebwerk lieferte schließlich 463 kW (630 PS) bei 8.750 U/min. Der rote Bereich stellte sich erst bei enormen 9.000 U/min ein. Dazu kam dank Carbon-Dach, Recaro-Sitzen und dem Verzicht auf Rücksitze eine Gewichtsersparnis von etwa 150 kg zusammen. Mit einem zusätzlichen Feintuning am Fahrwerk gestatteten die Modifikationen dem BMW M5 CSL Prototyp E60 V10 eine beeindruckende Rundenzeit von 7:50 Minuten auf dem Nürburgring. Sowohl der überarbeitete V10-Motor als auch der M5 CSL sollten Unikate bleiben. 

BMW M5 CABRIOLET PROTOTYP E34.

BMW M5 CABRIOLET PROTOTYP E34.

BMW M5 CABRIOLET PROTOTYP E34.

Aufgrund der Popularität des BMW M5 E34 bestand die Überlegung, auf dem Genfer Autosalon 1990 eine Cabrio-Variante zu präsentieren. Die M GmbH wurde daraufhin im Herbst 1989 damit beauftragt, einen Prototyp für die Präsentation anzufertigen. Sechs Monate später war das BMW M5 Cabriolet E34 fertig. Mit Reihen-Sechszylinder, 232 kW (315 PS), 250 km/h Höchstgeschwindigkeit und 235/45-ZR-17-Reifen empfahl sich der offene Prototyp als M Fahrzeug par excellence. Um für den Dachkasten des hydraulischen Verdecks Platz zu schaffen, erhielt der Prototyp außerdem einen längeren Kofferraum, was dem BMW M5 Cabriolet E34 zusätzliche Eleganz verlieh.

Am Ende entschied man sich aus strategischen Gründen gegen die Serie. Der offene Viersitzer blieb ein edles Einzelstück. 

BMW 530 iX ENDURO E34.

BMW 530 iX ENDURO E34.

BMW 530 iX ENDURO E34.

1993 überraschte die M GmbH in Zusammenarbeit mit dem frisch gegründeten Team von BMW Individual Fans und Fachwelt. Der BMW 530 iX Enduro war ein familienfreundlicher Touring, der dank seines hohen Dachaufbaus spielend leicht zwei Fahrräder im Heck aufnahm und dazu noch jede Menge Platz für Kühlboxen und Campingmöbel ließ. Auf Basis des populären E34 gebaut, erschufen M GmbH und BMW Individual einen Allzweck-Sportler mit M Genen: Allradantrieb, eine um 13 cm angehobene Dachpartie mit Doppelschiebedach, ein Spoiler an der vorderen Dachkante mit integrierten Suchscheinwerfern und Stahlbleche am Unterboden für ein reibungsloses Offroad-Erlebnis. Erstmals kam zudem eine Luftfederung zum Einsatz, womit der Hochdach-Touring seine Bodenfreiheit variieren konnte – und zwar in beide Richtungen. Damit ließ sich das Fahrzeug auch unter die Standardhöhe absenken. So an die Straße geschmiegt, kam in Kombination mit dem 3,0-Liter-Sechszylinder-Motor mit 181 kW (246 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 316 Nm ein M typisches Fahrgefühl auf. Tempo 200 war bequem möglich – für die damalige Zeit mit dem besonderen Fahrzeugkonzept eine klare Ansage.

 

Mehr erfahren: BMW Individual
BMW 5er TOURING E34 MIT HOCHDACH.
BMW 5er TOURING E34 MIT HOCHDACH.

BMW M6 CSL V10 PROTOTYP E63.

BMW M6 CSL V10 PROTOTYP E63.

BMW M6 CSL V10 PROTOTYP E63.

Der BMW M6 E63 CSL V10 war ein kompromissloser Prototyp mit einem hochdrehenden 5,7-Liter-V10-Motor, der beachtliche 463 kW (630 PS) bei 8.250 U/min entwickelte. Das Hauptaugenmerk der Entwickler dieses Prototyps lag gleichwohl auf Aerodynamik. Erstmals wurde bei diesem Testfahrzeug eine „aktive“ Aerodynamik in Form eines automatischen Heckspoilers und eines versenkbaren Frontspoilers eingesetzt. Im Zusammenwirken mit einer deutlichen Gewichtsreduzierung sollten auf diese Weise Leistung und Fahrdynamik verbessert werden. Ein weiteres Novum bei dem Testfahrzeug waren die M Außenspiegel mit Doppelsteg – die heute bei M Modellen nicht mehr wegzudenken sind und deren grundsätzliches Design für den BMW M6 E63 CSL V10 Prototyp im Windkanal entwickelt wurde.

BMW M8 PROTOTYP E31.

BMW M8 PROTOTYP E31.

BMW M8 PROTOTYP E31.

Der BMW M8 E31 Prototyp war gewissermaßen der Urvater des BMW M8 – rund 30 Jahre vor dessen Markteinführung. Sein vom S70 abgeleiteter V12-Zylinder-Motor mit fulminanten 6,0 Litern Hubraum und einer Leistung von 471 kW (640 PS) hätte seinerzeit nahezu alles auf der Straße in den Schatten gestellt. Die Höchstgeschwindigkeit von etwas mehr als 300 km/h ist selbst nach heutigen Maßstäben noch absolute Oberliga. Offizielle Angaben zur Beschleunigung wurden nie veröffentlicht, doch zieht man zum Vergleich den damals stärksten BMW 8er heran, bekommt man eine Idee: Der BMW 850CSi leistete seinerzeit 280 kW (380 PS) und passierte die 100-km/h-Marke in weniger als 6,0 Sekunden.

Auch wenn der BMW M8 E31 ein Einzelstück blieb, war er dennoch ein bedeutender, früher Wegbereiter. Im Jahr 2019 wurde der erste BMW M8 vorgestellt. Wie schon der gleichnamige Prototyp wurde auch das Serienmodell mit dem zum damaligen Zeitpunkt stärksten Motor der M GmbH ausgestattet. 

 

Mehr erfahren: BMW M8 Prototyp E31

DER BMW UR-ROADSTER.

BMW Ur-Roadster

DER BMW UR-ROADSTER.

Nachdem der ursprünglich als Image- und Technologieträger entwickelte BMW Z1 mit einem Absatz von 8.000 Fahrzeugen zu einem großen Erfolg geriet, begann 1990 bei BMW die Planung für einen Serien-Roadster. Um sich gegen Wechselkursschwankungen des US-Dollars abzusichern, sollte der Zweisitzer in dem damals in Planung befindlichen Werk in Spartanburg, South Carolina, gebaut werden.

Das Design des Ur-Roadsters stammte aus der Feder von Ulf Weidhase, der auch an der Gestaltung des BMW 850 CSi E31 und des BMW M3 E46 mitwirkte. Beim Ur-Roadster handelte es sich um ein sogenanntes Designfunktionsauto – ein Prototyp, dessen neu designte Karosserie auf einer funktionieren Plattform ruhte, mit anderen Worten: ein fahrbares Auto war. 1997 ging aus dem Konzept des Ur-Roadsters schließlich der BMW Z3 M hervor. 

BMW Z3 V12 Prototyp.
BMW Z3 V12 Prototyp.
BMW Z1 V12 Prototyp
BMW Z1 V12 Prototyp

BMW Z3 V12 PROTOTYP.

BMW Z3 V12 Prototyp.

BMW Z3 V12 PROTOTYP.

Lange als Geheimnis gehütet, wurde der BMW Z3 V12 Prototyp im Jahr 2012 der erstaunten Community präsentiert. Die Entwickler hatten dem orange lackierten Roadster einen V12-Zylinder-Motor gegönnt. Zur Einordnung: Das M73 genannte Triebwerk fand mit seinen 5,4 Litern Hubraum für gewöhnlich im 7er E38, dem 8er E31 und dem Rolls-Royce Silver Seraph Verwendung und war in modifizierter Form mit 6,1 Litern Hubraum in den Rennfahrzeugen McLaren F1 GTR und BMW V12 LMR eingesetzt worden.

Der Zwölfzylinder im Z3 V12 blieb ein einmaliges Experiment und kam in der Serie nie zum Einsatz. Das war wohl bei dem Reihen-Sechszylinder-Motor mit 236 kW (321 PS) auch nicht zwingend nötig, der schon serienmäßig beim BMW Z3 M jede Menge Fahrdynamik garantierte. 

BMW X5 LE MANS.

BMW X5 Le Mans.

BMW X5 LE MANS.

Der BMW X5 Le Mans ist ein legendäres Experiment auf Basis des X5 E53: Der 6,1-Liter-V12-Motor aus dem V12 LMR, dem Le-Mans-Sieger 1999 und heutige BMW Motorsport-Legende, wurde unter der Haube installiert und verhalf dem Utility-Fahrzeug zu beispiellosen Fahrleistungen. Dank 700 PS und einem maximalen Drehmoment von 720 Nm schnellte der X5 Le Mans in nur 4,7 s auf 0 auf 100 km/h und erreichte bei Hans-Joachim Stucks Rekordfahrt auf der Nordschleife des Nürburgrings eine Höchstgeschwindigkeit von 311 km/h – ein Wert, der selbst nach heutigen Maßstäben für diese Fahrzeugklasse enorm ist. Die von Stuck im Jahr 2001 aufgestellte Rundenzeit stellte einen Rekord dar – der fast 20 Jahre Bestand hatte und erst 2020 unterboten werden konnte.

Damit gilt der BMW X5 Le Mans als technischer Vorläufer für den BMW X5 M, der 2009 vorgestellt wurde. 

 

Mehr erfahren: BMW X5 Le Mans

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